Vertrag oder Prepaid?
Mobilfunkunternehmen sind in großer Anzahl auf dem deutschen Markt vertreten und genauso vielfältig, wie die Unternehmen sind auch ihre Tarife. Da ist es schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen. Unterstützung findet der Kunde im Internet. Dort bietet eine Reihe von Agenturen Tarifvergleiche an.
Vertragsbindung
Ein Handy mit Vertrag hat immer eine feste Laufzeit, meistens über die Dauer von zwei Jahren. Es gibt Verträge ohne Grundgebühr, bei denen aber dafür der Minutenpreis relativ hoch ist und Verträge mit unterschiedlich hohen Grundgebühren und dementsprechend niedrigen Gesprächsgebühren. In der letzten Zeit werden darüber hinaus vermehrt Handy-Flatrates angeboten. Viele Verträge legen darüber hinaus einen Mindestumsatz fest. Die reinen Gesprächsgebühren sind häufig niedriger, als bei Prepaid-Karten. Der größte Vorteil besteht darin, dass mit dem Abschluss eines Mobilfunk-Vertrages immer der extrem preisgünstige Erwerb eines neuen Handys verbunden ist. Und das ist für viele der besondere Reiz. Will der Kunde am Ende der Laufzeit den Anbieter wechseln, muss er auf die Einhaltung von Kündigungsfristen achten, weil sich ansonsten der Vertrag automatisch verlängert, und zwar meistens noch einmal um dieselbe Laufzeit. Die Rechnungen einiger Anbieter sind unübersichtlich und schwer nachzuvollziehen.
Prepaid
Prepaid-Karten werden einmalig angeschafft, manchmal ist ein preisgünstiger Erwerb eines Handys damit verbunden, dann stehen aber eher aus der Mode gekommene Modelle zur Auswahl. Ist das Guthaben der Karte aufgebraucht, kann man sie an Kiosken, in Postämtern, Tankstellen, aber auch im Internet und teilweise an Geldautomaten wieder aufladen. Es gibt keine Vertragsbindung, keine Grundgebühr und vor allem keine bösen Überraschungen bei der Abrechnung. Dafür sind die Gesprächsgebühren meistens höher. Lebensmitteldiscounter und Kaffeehersteller bieten aber auch hier sehr billige Varianten an.